Corona-Gedenken: Zeit zur Klage – Raum für Hoffnung

In der Kirchgemeinde Zeithain spielen die Posaunenchöre am 18 April aus diesem Anlass

- der Posaunenchor Lorenzkirch nach dem Abendläuten an der Kirche auf dem Friedhof Lorenzkirch

- der Posaunenchor Zeithain von 17:30 bis 18:00 Uhr vor dem Abendläuten an der Kirche auf dem Friedhof Zeithain

Liebe Gemeindeglieder,
am 1. März habe ich meinen Dienst als Vikar in Ihrer Kirchgemeinde begonnen. Nach und nach werde ich versuchen, möglichst viele Menschen und Orte kennenzulernen.

Wir hoffen, diese 14 jungen Menschen aus unserer Kirchregion am Pfingstfest konfirmieren zu können. In der Konfirmation werden sie sich zum christlichen Glauben bekennen sowie auf der Schwelle zum Erwachsenwerden Gottes Zuspruch als Segen empfangen können.

Ab dem Zeitpunkt, wenn wir uns wieder treffen dürfen, startet auch wieder die Christenlehre.
in Glaubitz: mittwochs, 16.30 – 17.30 Uhr, im Gemeindehaus, Kirchgasse 5
in Gohlis: freitags, 16.30 – 17.30 Uhr, an der Kirche (23.4. sowie 7. und 21.5.)
in Lorenzkirch: freitags, 16.30 – 17.30 Uhr, im Pfarrhaus, Alte Salzstraße 6  (16. und 30.4. sowie 14. und 28.5.)
in Röderau: montags, 16.30 – 17.30 Uhr, im Gemeinderaum, Sandbergstraße 16
in Streumen: mittwochs, 16.30 – 17.30 Uhr, im Pfarrhaus, Streumener Straße 24
in Zeithain: freitags, 15.00 – 16.00 Uhr, im Gemeindehaus, Teichstraße 1

Viele Menschen konnten nur noch klagen. Über die Masken! Über die neuen Regeln. Über die vielen Verbote. Über ihre Situation und über die schlimmen Verhältnisse…
Diese Zeit war auch für unsere Kinder nicht einfach: Homeschooling, keine Freunde treffen, schlechtes Internet, kein Drucker, Selbstdisziplin… und doch haben einige Kinder wunderbare Bilder entworfen. Sie haben allein - oder mit den Eltern in ihrer (Kinder-)Bibel gelesen.

Es gibt Momente, in denen ist nichts, wie es scheint. Ein fröhliches Gesicht versteckt tiefe Trauer, wer Härte zeigt, kann auch barmherzig sein und hinter einer scheinbar so düsteren Zukunft verbirgt sich eine neue Chance.

„Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Wer sich nicht unterordnet, wer nicht gehorcht, muss oft genug die Konsequenzen tragen. Und doch: Blinder Gehorsam kann zur Katastrophe führen, ziviler Ungehorsam gar geboten sein.